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News: Künstliche Intelligenz vernichtet die Musikindustrie?

KI-generierte Musik ist in aller Munde und löst in der Musikindustrie sowohl Begeisterung als auch Skepsis aus. Die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von KI in der Musik ergeben, sind zahlreich. Es gibt KI-generierte Coversongs ebenso wie millionenfach gestreamtes Rauschen.

Doch wie funktioniert das eigentlich? Und wie sieht es mit den rechtlichen Aspekten aus?

Ein prominentes Beispiel für den Einsatz von KI in der Musikindustrie ist David Guetta. Der Star-DJ experimentierte erst kürzlich mit KI herum und sorgte mit einem „Witz“ für Aufsehen. In einem Live-Auftritt wurde eine verdächtig nach Rapper Eminem klingende Stimme mit den Sätzen „This is the future rave sound. I’m getting awesome and underground“ eingespielt. Eminem selbst hatte mit dieser Einlage jedoch nichts zu tun. Wie Guetta in dem Video erklärte, gab er auf einer Website der KI den Befehl, einen Part im Stil von Eminem zu schreiben, und gab das Ergebnis dann in einen Voice-Generator ein. Guetta konnte nicht glauben, wie gut es funktioniert hatte, aber er würde natürlich keinen Song mit dem Eminem-Fake veröffentlichen.

Neben KI-generierten Lyrics und Kompositionen gibt es auch imitierte Stimmen und Deepfakes. Die nun nicht mehr erreichbare Website Drayk.it versprach etwa, Songs im Stil von Drake zu verfassen. Auch Coverversionen von populären Songs, bei denen die Stimme eines Künstlers mit KI kopiert wurde, gibt es zahlreiche – beispielsweise eine Version von Lana Del Reys „Summertime Sadness“, vermeintlich mit der Stimme von Kanye West.

Ob die Kreationen nun als gelungen empfunden werden oder nicht, stellt sich nicht zuletzt die Frage nach den rechtlichen Aspekten. Die Universal Music Group, der weltgrößte Musikkonzern, hat Streamingdienste dazu aufgefordert, KI-Anbietern den Zugriff auf jene Songs zu untersagen, an denen Universal Rechte hält. So soll verhindert werden, dass KI-Systeme mit den urheberrechtlich geschützten Inhalten trainiert werden, ohne dass hierfür eine Erlaubnis vorliegt und eine Vergütung erfolgt.

Die „Human Artistry Campaign“, ein Zusammenschluss von diversen Verbänden und Gruppen aus der Musikindustrie sowie der Medien- und Sportwelt, drängt darauf, dass es keine Ausnahmen für KI in Hinblick auf die Wahrung von Urheberrechten geben dürfe. Wie bei vorherigen technischen Innovationen für die Verwendung von Bild, Stimme oder eben Songs müsse eine Erlaubnis für die Nutzung eingeholt werden. Auch sollten Inhalte, die von einer Künstlichen Intelligenz erstellt werden, transparent als solche erkennbar sein – mit Ausweisung von etwaigen geschützten Inhalten, die für das Training der KI genutzt wurden.

Neben den rechtlichen Aspekten gibt es auch ethische Bedenken. Einige Künstler und Fans befürchten, dass der Einsatz von KI in der Musikindustrie zu einem Verlust von Originalität und Kreativität führen könnte. Andere

Ein weiteres Anwendungsgebiet von KI im Musikbereich ist die automatische Musikanalyse. Hier werden Algorithmen eingesetzt, um die Eigenschaften von Musikstücken zu erfassen und zu klassifizieren. So können beispielsweise Musikgenres automatisch erkannt oder die Stimmung eines Songs bestimmt werden. Solche Analyseverfahren können bei der Musikempfehlung oder beim gezielten Einsatz von Musik in Filmen und Werbespots hilfreich sein.

Allerdings gibt es auch hier kritische Stimmen. Einige Künstler und Musikkritiker befürchten, dass die algorithmische Analyse von Musik dazu führen könnte, dass Musik in immer kleinere Schubladen gesteckt wird und die Vielfalt und Kreativität leidet.

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von KI in der Musikindustrie sind die sogenannten „AI DJs“. Diese sind in der Lage, Musik aus verschiedenen Genres automatisch zu mixen und dabei auf das Publikum und dessen Reaktionen zu reagieren. Ein bekanntes Beispiel ist der „Flow Machine DJ“, der in der Lage ist, eigene Remixe von bekannten Songs zu erstellen und diese live zu performen.

In der Tat gibt es bereits einige erfolgreiche KI-Produktionen in der Musikindustrie. Einige der bekanntesten Beispiele sind der KI-generierte Song „Daddy’s Car“ der schwedischen Band „Amusia“, der im Stil der Beatles komponiert wurde, sowie der KI-generierte Weihnachtsfilm „The Holiday Bot“, der von der KI-Plattform Amper Music produziert wurde.

Allerdings gibt es auch Kritik an KI-generierter Musik. Einige Kritiker bemängeln, dass die Musikstücke oft zu generisch und unpersönlich wirken und dass die Kreativität und Emotionalität, die menschliche Komponisten in ihre Musik einbringen, fehlt.

Insgesamt kann man jedoch sagen, dass KI in der Musikindustrie bereits jetzt eine wichtige Rolle spielt und dass ihr Einsatz in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Die Herausforderung besteht darin, die Potentiale von KI zu nutzen, ohne dabei die Kreativität und Vielfalt in der Musik zu beeinträchtigen.

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